Pferdefotografie Manfred Grebler |
Professionelle Pferdefotos in Perfektion |
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Vorbereitung von Fotoaufnahmen
Gute Aufnahmen sind nur dann möglich, wenn gewisse Rahmenbedingungen erfüllt sind.
Die folgenden Hinweise sollen Ihnen helfen, einen Fototermin gut planen und
vorbereiten zu können, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Schauen Sie auch in meine Foto-Galerie, um sich an Hand ausgewählter
Aufnahmen einen Eindruck der Möglichkeiten zu verschaffen.
Licht und Hintergrund:
Bestes Fotolicht herrscht meist etwa 1-3 Stunden nach Sonnenaufgang bzw.
vor Sonnenuntergang. Der Fototermin sollte daher entsprechend geplant
werden. Schönes Wetter mit Sonnenschein wäre dabei wünschenswert.
Bitte überlegen Sie sich einen Ort für die Aufnahmen mit möglichst schönem bzw. neutralem Hintergrund.
Zu vermeiden sind Gebäude, viele Zäune oder Schutthaufen.
Optimal sind weitläufige Wiesen oder Felder als Hintergrund, vielleicht sogar in Hanglage.
(Aber möglichst keine braunen, frisch umgeackerten Felder...)
Aufnahmen gegen die Sonne sind nur bei hellen Schimmeln sinnvoll. Ansonsten fotografiere ich normalerweise mit der
Sonne etwa in meinem Rücken.
Achten Sie daher auf die Richtung der Sonne in Bezug auf den gewählten Hintergrund.
Davon abhängig ist dann die Frage, ob die Aufnahmen eher morgens oder abends stattfinden sollten.
Koppelbilder
Für Bewegungsfotos (Trab und Galopp) auf der Koppel eignet sich am besten eine Graskoppel mittlerer Größe. Diese sollte
mindestens 30x60 Meter, aber nicht größer als 100m sein. Das Gras ist idealerweise schön grün aber nicht zu lang. Eine blühende Wiese im Frühjahr wäre optimal!
Wenn irgend möglich sollte für die Aufnahmen eine Koppel am Rand gewählt werden (ggf. vorher mit dem Stallbetreiber absprechen!), wo in Fotorichtung
dann nur ein einziger Zaun auf das Bild kommt. (Dieser kann dann auf Wunsch meist leicht retouschiert werden.)
Oft ideal sind Hangkoppeln bei denen in der passenden Richtung dann überhaupt kein Zaun oder sonstiger störender Hintergrund
mehr sichtbar ist.
Bitte im Vorfel mindestens 1-3 Helfer organisieren, um das Pferd zur Bewegung zu animieren.
Portraits
Wenn Portraits mit anderen Bildern kombiniert werden sollen (was die Regel sein wird), sollten die Portraits zuerst gemacht werden, bevor das Pferd verschwitzt ist.
Portraits ohne Halfter oder Trense sind am schönsten, aber je nach Pferd und
Umgebung oft schwer möglich. Halten Sie daher ein schönes Halfter (evtl.
Schau-Halfter) oder eine schöne Trense bereit!
Im Sommer sind nachmittags und abends oft so viele Insekten an den
Pferden, daß Portraits kaum sinnvoll sind. Besser geeignet sind das Frühjahr,
der Spätherbst oder im Sommer die frühen Morgenstunden.
Für schöne Portraits sollte das Pferd interessiert in die gewünschte Richtung
schauen. Eine Hilfsperson ist daher sinnvoll, um das Pferd aufmerksam zu
machen. (Eventuell auch ein zweites Pferd)
Als Ort für Portraits eignet sich ein Sandplatz oder eine kleine Koppel mit möglichst wenig Gras. Auf den Hintergrund achten!
Sofern die Portraits mit Halfter oder Trense gemacht werden, eignet sich natürlich jeder schöne Fleck in der Umgebung des Stalls.
Neben "normalen" Portraits mache ich auf Wunsch auch gerne Detailaufnahmen von Augen, Ohren, Nüstern usw.
Fotos unter dem Sattel
Je nach Wunsch des Auftraggebers sind neben Dressur- und Springfotos
zahlreiche Möglichkeiten für Reitfotos im Gelände denkbar:
Bilder vor und in blühenden Wiesen und Rapsfeldern, im Galopp über
das Stoppelfeld, in Flüssen und Seen, im Winter Schneeausritte durch
Pulverschnee usw. (Ein kleiner Fußmarsch zu einer passenden Stelle ist kein
Hindernis!) Auch Pferde vor der Kutsche werden gerne fotografiert.
Dressur- und Springfotos sollten wenn irgendwie möglich auf einem
Außenreitplatz und nicht in der Halle gemacht werden.
Für alle Reitfotos sollte auch auf eine saubere Kleidung des Reiters geachtet werden!
Möglichst keine weißen oder sehr hellen Oberteile! Ich mache Ihnen gerne Vorschläge für
passende Farben.
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